SMD


SMD
I
SMD
 
[Abkürzung für englisch surface-mounted device »oberflächenmontiertes Bauelement«], Elektronik: auf Oberflächen von Leiterplatten montierbare Bauelemente. SMD benötigen für die Montage keine Leiterplattenlöcher, sondern werden mit ihren Anschlüssen direkt oder nach vorherigem Aufkleben an den vorgesehenen Kontaktpunkten verlötet. Sie eignen sich besonders gut für die automatische Bestückung von Leiterplatten.
II
SMD
 
[Abk. für Surface Mounted Device, dt. »auf der Oberfläche angebrachtes Gerät«], ein Chip, der direkt auf der Oberfläche der Systemplatine bzw. einer Steckkarte angebracht ist und keine vorgebohrten Löcher oder Sockel benötigt. Die Pins werden bei der Montage aufgelötet.
 
Oberflächenmontierbare Bauteile können kleiner sein als Komponenten herkömmlicher Bauart, sie erlauben wegen ihrer geringeren Baugröße und wegen der besseren Automatisierbarkeit eine engere Bestückung (oft auch zu beiden Seiten der Platine), die Herstellungskosten sind geringer, und die Kontaktierungen sind nicht nur kürzer als bei herkömmlichen Bauelementen, sondern auch widerstandsfähiger, z. B. gegen Vibrationen. Allerdings lassen sich SMDs nicht austauschen, sodass bei einem Defekt die gesamte Platine gewechselt werden muss.

Universal-Lexikon. 2012.